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Messer - Geschäftsbericht 2008

Special: 44 Jahre Wirtschaftsgeschichte
Messer nimmt teil an einem Aktionsprogramm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen zu verringern.
Messer nimmt teil an einem Aktionsprogramm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen zu verringern.

 
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Gesellschaftliche Verantwortung

Bei der Auswahl bzw. Förderung von Projekten orientiert sich Messer an seinem Kerngeschäft, mit dem Ziel, einen Bezug herzustellen und positive Synergieeffekte zu erzielen. So engagiert sich das Unternehmen beispielsweise im Bereich der Medizin, einem der Hauptabsatzmärkte, durch monetäre- oder Sachspenden.

Europäische Charta für Verkehrssicherheit

Weniger Verkehrstote – mit diesem Ziel hat Messer die Europäische Charta für die Straßenverkehrssicherheit unterzeichnet. Daraus entsteht die Verpflichtung, das Ziel des Aktionsprogramms der Europäischen Union zu unterstützen, nämlich die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Täglich hat Messer mehr als 350 Tankwagen und 500 Transportfahrzeuge für Druckgasflaschen zur Belieferung der Kunden im Einsatz. Spezielle Gesetze und Regelwerke für die Industriegasebranche sowie regelmäßige Schulungen unterstützen die Fahrer beim sicheren Transport und beim Umgang mit Gasen. Messer hat sich zu weiteren Maßnahmen verpflichtet, dazu gehört eine Kampagne für Verkehrssicherheit für die Gesellschaften in 30 Ländern. Auch die Fahrtrainings für Tankwagenfahrer werden weiter ausgeweitet.

Messer stiftet Babyklappe

Messer Technogas, seit 1994 Lieferant für medizinische Gase des Krankenhauses Příbram in der Tschechischen Republik, beteiligte sich mit vier weiteren Partnern an der Anschaffung einer Babyklappe. Die Klappe ermöglicht es Müttern, ihr Kind anonym für eine spätere Adoption wegzugeben, ohne das Leben des Neugeborenen zu gefährden. In dem Moment, in dem das Kind in den Inkubator an der Außenseite des Klinikgebäudes gelegt wird, schalten sich unmittelbar Heizung und Belüftung an. Kurze Zeit später löst die Klappe ein Signal in der Neugeborenenstation aus. Das Pflegepersonal holt dann umgehend den Säugling zur Erstversorgung aus der Box, die sich von innen öffnen lässt. Seit Einrichtung der ersten Babyklappe in Prag vor drei Jahren hat sich ihre Zahl auf dreizehn in der Tschechischen Republik erhöht. 14 Kinder wurden bislang dort hineingelegt.

Sauerstoff rettet Leben

Der Rettungshundedienst im ungarischen Túrkeve ist in der Region bekannt für seine Einsätze bei Katastrophenschutz und Notfallrettung. Geht es um die Rettung und Suche nach Menschen, sind die Helfer im ganzen Land im Einsatz. Messer Hungarogáz unterstützt den Rettungshundedienst mit medizinischem Sauerstoff. Bei der schnellen Erstversorgung von Verunglückten direkt nach der Bergung ist der Sauerstoff oftmals lebensrettend.

Geldspende hilft Blutspende

Die sichere Versorgung mit Spenderblut in Ungarn benötigt jährlich 500.000 Einheiten Blut (1 Einheit = 4,5 dl) und daraus folgend eine halbe Million freiwilliger Blutabgaben. In Ungarn wird der Blutspendedienst vom Ungarischen Roten Kreuz organisiert, welches etwa 450.000 Spender jährlich mobilisieren kann. Spendenaufrufe an öffentlichen Plätzen und Einrichtungen sowie bei Veranstaltungen spielen eine immer wichtigere Rolle. Für diesen Zweck wurde ein Blutspendemobil für ein mobiles Einsatzteam in Betrieb genommen. Der LKW erreicht an belebten, verkehrsreichen öffentlichen Plätzen und bei Veranstaltungen viele potenzielle Blutspender. Im Jahr 2008 spendete Messer Hungarogáz 20.000 Euro an das Ungarische Rote Kreuz zur Entwicklung des Geräteparks für das Blutspendemobil – von der Spende wurden analytische Geräte und Schüttelwaagen für die Untersuchung und Aufbereitung der Blutspenden angeschafft.


 

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